News

Neues GIST Hub Projekt

02.10.2026

Unter Druck: Wasserknappheit und die Herausforderungen der Energiewende in Lateinamerika und Nahost

Das Forschungsportfolio des GIST Hub wächst mit einem neuen Projekt, das sich der kritischen Schnittmenge von Klimaanpassung, Wasserressourcen und Konfliktdynamiken widmet.

Das Projekt Unter Druck: Wasserknappheit und die Herausforderungen der Energiewende in Lateinamerika und Nahost wird von Dr. Johanna Höhl (LMU München) geleitet und durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung gefördert.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wann, wie und durch welche Mechanismen klima- und umweltbezogener Stress zu Konflikten um Wasser oder kooperativem Verhalten führt. Das Projekt untersucht, wie Klimaanpassungsmaßnahmen die Verfügbarkeit und Verteilung von Wasserressourcen beeinflussen und welche Rolle Governance-Strukturen, Akteurskonstellationen sowie lokales Wissen und Ownership dabei spielen.

Das Projekt verfolgt einen interdisziplinären Mixed-Methods-Ansatz und nutzt Fallstudien in Lateinamerika und dem Nahen Osten.

Die Forschungsziele sind dreifach:

  1. Den Wasser-Energie-Nexus um die Dimension klimapolitischer Maßnahmen zu erweitern und systematisch zu analysieren
  2. Die Wechselwirkungen zwischen Konflikt-, Kooperations- und Anpassungsstrategien über verschiedene Ebenen hinweg zu untersuchen
  3. Die Bedeutung lokaler Wissensformen und Beteiligung für nachhaltige und konfliktsensible Lösungen herauszuarbeiten